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Die Istra / Hans Schmidt

Hans Schmidt
Die Istar / Hans Schmidt

Istra
Am Bojenseil kommt man zur Schiffsmitte


Die Geschichte der Istra / Hans Schmidt

Die große Frage zu Beginn: Ist die Istra wirklich die Istra oder doch die Hans Schmidt?

1. Möglichkeit: Die Istra ist die Istra und wurde 1895 als Passagierfrachter gebaut. Allerdings kollidierte sie schon 3 Jahre später mit dem italienischen Schiff Capraia. Soweit die Geschichte zur Istra. Es gibt aber auch Vermutungen, dass die Istra, ein kleines 268 Tonnen Dampfschiff, vermutlich während Revolten in Rijeka in der Nähe von Senj, im Kanal von Morlacca untergegangen ist.

2. Möglichkeit: Die Istra ist eigentlich die Hans Schmidt. Gebaut 1920 in Rotterdam von New Waterway Shipbuilding Co. Getauft wurde es auf den Namen SS Albireo. Zum Untergang, am 24. Januar 1943, kam es, als sie vor Pula auf eine Mine auflief und in zwei Teile zerbrach. Bis heute vermisst der Eigner der Hans Schmidt, Nievelt Goudriaan & Co. sein Schiff. Teile, die eine eindeutige Identifizierung erlauben würden (Schiffsglocke, Typenschilder, Beschriftungen etc.) wurden bis heute nicht gefunden.

Sicher ist jedoch, dass das Wrack (80m lang und 12m breit) heute auf einer Tiefe von 28-42 liegt (N 44°54'33" – E 13°35'29") liegt. Der Bug ist etwa 15m vom Rest des Schiffes entfernt. Auch dieses Wrack besitzt noch seine Schiffsschraube. Die Frachträume der
Istra sind wegen ihrer Größe recht einfach zu betauchen. Mit der nötigen Planung, Erfahrung und Ausrüstung ist auch das Heck und der Maschinenraum betauchbar. Teile der Schiffsverkleidung, des Motors und Ladung liegen um das Wrack herum verstreut.

ACHTUNG – hier liegen auch noch Bomben, Minen und Munition!!
Nicht berühren – Lebensgefahr!!


Eine weitere Gefahr bilden die vielen Fischernetze, die am Wrack hängen geblieben sind und es teilweise bedecken. Das verleiht dem Wrack einen ganz eigenen Charakter. Darum sollte man ein Messer mitführen, um sich im Falle des Hängenbleibens losschneiden zu können.

Ebenfalls sollte man, bei dieser Tiefe und der spektakulären Kulissen seine Nullzeit im Auge behalten. Mit NITROX kann man noch ein paar Minuten am Wrack herausholen.


Das Wrack in Kürze:

Tiefe:
   bis 42m

Ausfahrt:
   ca. 40 Min. (Rovinj)

Sicht:
   relativ gut

Strömung:
   keine - leicht

Flora:
   Korallen, Muscheln

Faune:
  Fischschwäre,   Nacktschnecken

Besonderheiten:
  vierblättrige   Schraube
  Fischernetze
  Munition


Besuche auch das Wrack der

- Baron Gautsch
- Guiseppe Dezza
   TA35
- Peltastis (Grk)

       
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