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Die Guiseppe Dezza TA35

Guiseppe Dezza TA35
Die Guiseppe Dezza TA35 unter Dampf

Zerstörer R. Pilo-Klasse
Zerstörer der R. Pilo-Klasse

Zeichnung Guiseppe Dezza
Zeichnung der Guiseppe Dezza


Die Geschichte der Guiseppe Dezza

Gebaut wurde die Pilade Bronzetti von 1913-1915, als Zerstörer der
R. Pilo-Klasse, in Italien. Zur selben Baureihe gehörten auch die Schwesternschiffe R. Pilo, G. C. Abba, Giuseppe Missori, A. Mosto,
F. Cairoli
und die S. Schiaffino. Die Entwürfe des Schiffes stammten vom Bootsbauer Thornycroft und wurden von Pattison überarbeitet. 1916 in Dienst gestellt, nahm die Pilade Bronzetti, am 1. Weltkrieg teil. Der Zerstörer war 73 m lang und 8 m breit. Die Bewaffnung bestand aus 2 Bordkanonen (Kaliber 45) und 6 Bordkanonen (Kaliber 60) und 6 Torpedorohren. Die Maschine leistete 30.000 PS und war 30 Knoten schnell.

1929 wurde das Schiff als Torpedoboot, auf Grund der überalterten Technik, umklassifiziert. Am 1. Oktober 1929 erhielt sie auch den neuen Namen Guiseppe Dezza.

Ab 1940 Mitglied der 5. Torpedoboot Division in Neapel. Hauptaufgabe war die Sicherung der Nachschubroute nach Afrika bzw. dem Balkan. Die Guiseppe Dezza wurde 1943 von der deutschen Kriegsmarine übernommen, umgebaut und als TA35 wieder in Dienst gestellt. Zusammen mit der TA43, der Sebenico und der TA44, der Antonio Pigafetta, bildete die Guiseppe Dezza, die so genannte 9. Torpedoboot Flottille. Nun verfügte das Boot über eine Vierlings-Flak, eine große Bordkanone und 4 Torpedorohre. Die neue Aufgabe der ca. 130köpfigen Besatzung war der Geleitschutz.

Das Schiff sank am 17. 08.1944 in kürzester Zeit, als es auf eine Seemine auffuhr und in zwei Teile brach. Nur wenige Besatzungs-mitglieder konnten gerettet werden.

Das Wrack liegt in einer Tiefe von 30-38 m, eben auf dem Grund. Der Bug liegt etwa 80m entfert vom 35m langen Rest des Schiffs. Hier zeugt ein Trümmerfeld von der einstigen Katastrophe Noch heute sind die große Bordkanone und die Flak zu bestaunen.


Das Wrack in Kürze:

Tiefe:
   bis 38m

Ausfahrt:
   ca. 40 Min. (Rovinj)

Sicht:
   meist recht gut

Strömung:
   keine - leicht

Flora:
   Korallen, Muscheln

Faune:
  Fischschwäre,   Nacktschnecken

Besonderheiten:
  mittig zerbrochen,   Bewaffnung


Besuche auch das Wrack der

- Baron Gautsch
- Istra
- Peltastis (Grk)

       
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